Forschungsgruppe Geschlecht und Politik/Gender and Politics

Koordination: Birgit Sauer

Team: Edma Ajanovic, Brigitte Bargetz, Karin Bischof, Claudia Brunner, Alev Cakir, Katja Chmilewski, Rosa Costa, Anna Durnova, Ayse Dursun, Myriam Gaitsch, Katharina Hajek, Syntia Hasenöhrl, Eva Kreisky, Karin Liebhart, Marion Löffler, Gundula Ludwig, Stefanie Mayer, Iris Mendel, Gabriele Michalitsch, Otto Penz, Jürgen Portschy, Petra Purkarthofer, Julia Sachseder, Silvia Schröcker, Georg Spitaler, Saskia Stachowitsch, Angelika Striedinger, Leda Sutlovic

Ziel der Forschungsgruppe ist die geschlechtssensible Auseinandersetzung mit Politik, (National-)Staatlichkeit, Gesellschaft, Ökonomie und Kultur. Die Forschungsgruppe zeichnet sich durch feministische Theoriebildung und Konzeptarbeit in den Bereichen Staats-, Macht- und Demokratietheorie, Theorien des Politischen, Affekttheorien, Queer Theorie und postkoloniale Theorien, sowie durch Analysen von Geschlechterpolitiken wie Familienpolitiken, Migrationspolitiken, Militär und Geschlecht, Regulierung von Sexarbeit, Gleichstellungspolitiken und Frauenbewegungen aus.

Die Forschungsgruppe versteht ihre Forschung als intersektional und geht daher davon aus, dass Geschlechterpolitiken nur in ihrer Verwobenheit mit Klassen-, Sexualitäts-, ability-, race- und Migrationsverhältnissen und aus einer globalen postkolonialen Perspektive analysiert und theoretisiert werden können. Ein zentraler theoretischer wie auch empirischer Bezugspunkt ist eine emotions- bzw. affektbezogene Perspektive auf aktuelle Transformationen von Staat, Politik, Demokratie und Geschlechterverhältnissen.

Forschungsprojekte und -kooperationen der Forschungsgruppen analysieren u.a. Staatlichkeit, Governance und Demokratie unter besonderer Berücksichtigung rezenter Transformationsprozesse, Genderdimensionen von Migrationsprozessen in regionaler und globaler Perspektive, Feministische Theorien zur Internationalen Politik, Politische Ökonomie der Geschlechterverhältnisse mit spezifischem Fokus auf die Geschlechterdimensionen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, vergeschlechtlichte Organisationsprozesse, die Visualisierung von Geschlechterverhältnissen, Regierungsweisen von Subjekten, Körpern und Sexualitäten, Emotionen bzw. Affekte und Politik, Rechtspopulismus und Rassismus, epistemische Gewalt, kritische Männlichkeitsforschung mit besonderer Schwerpunktsetzung auf den Zusammenhang von Geschlecht, Gewalt und Krieg.

Zu diesen Themenbereichen wird in einem Lesekreis, an gemeinsamen Publikationen, Tagungen und Workshops gearbeitet.

Die Arbeit der Forschungsgruppe steht in enger Kooperation mit der Forschungsgruppe „Critical State, Governance and Globalization Studies“.


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