Univ.-Ass. Mag. Dr. Brigitte Bargetz

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Kurzbiographie

Brigitte Bargetz ist seit 2013 Universitätsassistentin (post doc) am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und Mitherausgeberin der Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politik-Wissenschaft. Sie studierte Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Wien und Aix-Marseille (Frankreich) und promovierte 2011 am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Ihre Dissertation zu einer kritischen Theorie des Alltags als Theorie des Politischen war Teil des interdisziplinären DOC-team Projekts "Gender an der Schnittstelle von Öffentlichkeit und Privatheit. Spätmoderne Transformationen" und wurde mit dem Award of Excellence (2011) des Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet.

Sie war Gastprofessorin zur Vertretung der Juniorprofessur Diversity Politics, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin (2012/13); Research und Visiting Fellowships am ICI Berlin, Institut for Cultural Inquiry (2010-2012), am IFK (Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften) in Wien (2009/10), am Institut für Queer Theory in Berlin (2009), am IWM (Institut für die Wissenschaften vom Menschen) in Wien (2008) und an der University of Washington in Seattle (2007/2008); DOC-team Stipendiatin der ÖAW (Österreichische Akademie der Wissenschaften) (2005-2008). Ko-Sprecherin des Arbeitskreises Politik und Geschlecht in der DVPW (Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft) (2010-2012).

In ihrem aktuellen Projekt "Eine politische Grammatik der Gefühle" entwickelt sie einen Vorschlag für eine politische Theorie der Gefühle und beschäftigt sich dafür mit radikaldemokratischen Theorien des Politischen, Debatten zum "affective" und "material turn" sowie mit feministischen, queeren und postkolonialen Ansätzen zu Politik und Gefühl.

Forschungsschwerpunkte

Theorien des Politischen, Affekt-Studies, Theorien des Alltags, Queer-Feministische Theorien, Cultural Studies

Auswahlbibliographie

Bücher

  • Ambivalenzen des Alltags. Neuorientierungen für eine Theorie des Politischen, Bielefeld (transcript), 2014.
  • Gouvernementalität und Geschlecht. Politische Theorie im Anschluss an Michel Foucault, Frankfurt a.M. (Campus Verlag), 2014 (Hg. gem. mit Gundula Ludwig, Birgit Sauer).
  • Kritik und Widerstand. Feministische Praktiken in androzentrischen Zeiten, Opladen (Barbara Budrich), 2014 (Hg. gem. mit Andrea Fleschenberg, Ina Kerner, Regina Kreide, Gundula Ludwig).

Ausgewählte Aufsätze

  • Jenseits emotionaler Eindeutigkeiten. Überlegungen zu einer politischen Grammatik der Gefühle, in: Baier, Angelika/Binswanger, Christa/Häberlein, Jana/Nay Eveline Y./Zimmermann, Andrea (Hg.), Theorien der Affect Studies: Eine einführende Anthologie, Wien (Zaglossus), 2014.
  • Figuring Ambivalence, Capturing the Political. An Everyday Perspective, in: Holzhey, Christoph F.E. (Hg.), Multistable Figures. On the Critical Potentials of Ir/Reversible Aspect-Seeing. Wien/Berlin (Turia+Kant), 2013.
  • Wider die Unordnung. Aufklärung und Populärkultur, in: IFK (Hg.), Galerie der Unordnung, Wien (Eigenverlag), 2013.
  • Markt der Gefühle, Macht der Gefühle. Konturen eines emotionstheoretischen Machtverständnisses, in: ÖZS (Österreichische Zeitschrift für Soziologie), Heft 2, 2013, DOI 10.1007/s11614-013-0082-6.
  • Der emotionale Aufstand. Verhandlungen um eine Politik der Gefühle in Zeiten der Krise, in: Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, Heft 1 (gem. mit Magdalena Freudenschuß), 2012.
  • „Wutbürgerinnen“? Zum Verhältnis von Politik, Geschlecht und Emotionen, in: Mixa, Elisabeth/Vogl, Patrick (Hg.), E‐Motions. Transformationsprozesse in der Gegenwartskultur, Wien (Turia+Kant), 2012.
  • Politik, Emotionen und die Transformation des Politischen. Eine feministisch-machtkritische Perspektive, in: ÖZP Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, Schwerpunktheft: Emotionen in der Politik/Wissenschaft, Heft 2 (gem. mit Birgit Sauer), 2010.
  • Die Politisierung des Alltäglichen. Stellungskrieg um Subjektformen, in: A.G. Gender-Killer (Herausgeber_innen): Das Gute Leben. Linke Perspektiven auf einen besseren Alltag, Münster (gem. mit Gundula Ludwig), 2007.

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