Univ.-Prof. Dr. Dieter Segert

Professur für Politikwissenschaft, Schwerpunkt: Transformationsprozesse in Mittel-, Ost- und Südeuropa
Leiter Universitätslehrgang Interdisziplinäre Balkanstudien

Erreichbarkeit

Neues Institutsgebäude
Universitätsstr. 7/2. Stock
Zi.-Nr.: B 0206
1010 Wien
T: +43-1-4277-477 22
F: +43-1-4277-949 4
E-Mail: dieter.segert@univie.ac.at
Homepage: http://homepage.univie.ac.at/dieter.segert/

Sprechstunde

Mittwoch, 17:00 – 18:00 Uhr

Lehre

Lehrveranstaltungen: u:find

Kurzbiographie

geb. 1952, Dr. sc. phil., Politikwissenschaftler, nach Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin (HU) Aspirantur (Doktorat) an der Lomonossow-Universität (MGU) Moskau, ab 1978 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Hochschullehrer an der Sektion Philosophie der HU, im Sept. 1989 Berufung zum Professor, im Herbst 1989 in einer Basisbewegung innerhalb der SED für eine demokratische Erneuerung der DDR tätig, ab November d. J. Mitinitiator einer Politikwissenschaft in der DDR, 1992 Gastdozentur an der Universität Bath, 1993-1998 C3-Professur für Vergleichende Politikwissenschaft (mit Osteuropa Schwerpunkt) am Institut für Sozialwissenschaften der HU, 1998-2001 Gastprofessur an der Karls-Universität Prag am IMS, 2001 Gastdozent an der Fakultät für Kulturwissenschaften der EUV Frankfurt (Oder), 2002-2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn, ab Februar 2005 Univ.-Prof. für Transformationsprozesse in Mittel-, Südost- und Osteuropa am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

Forschungsschwerpunkte

Transformationen politischer Systeme in Osteuropa, Geschichte und Erbe des europäischen Staatssozialismus, Parteienentwicklung in Osteuropa, Gefährdungen und Wandel der Demokratie

Auswahlbibliographie

Bücher und Sonderhefte von Zeitschriften

  • Transformationen in Osteuropa im 20. Jahrhundert, Facultas/UTB, Wien 2013, 272 Seiten.
  • Stable democratic institutions in spite of weak popular support – A comparison of the Southeast European democracies, Journal „Southeastern Europe“(by Brill publ.), 36 (2012), N.3, Ko-Herausgeber mit Heinz Faßmann, 291-420.
  • Staatssozialismus. Erklärungsmodelle und Nachwirkungen, Hrsg. eines von Heft 6/2009 der Zeitschrift „zeitgeschichte“ 36. Jg. (Nov.-Dez. 2009), S. 363-420
  • Das 41. Jahr. Eine andere Geschichte der DDR, Böhlau Verlag Wien, Köln, Weimar 2008, 284 S.
  • Osteuropäische Demokratien als Trendsetter? Parteien und Parteiensysteme nach dem Ende des Übergangsjahrzehnts, Verlag Barbara Budrich Leverkusen-Opladen/Ridgebrook 2008, 349 S. (als Mitherausgeber mit Ellen Bos)

Zeitschriftenartikel u.a.

  • Bittere Schokolade – Kann der Staatszerfall der Ukraine noch aufgehalten werden? In: Ukraine Analysen 133 (2014, 27. Mai), S. 5-6.
  • Perestroika, alternativer oder moderner Sozialismus? Konzepte der intellektuellen Dienstklasse in der Krise des Staatssozialismus in der DDR und in der Tschechoslowakei, zusammen mit Valdimír Handl, in: „Das Jahr 1989 im deutsch-tschechisch-slowakischen Kontext“, hrsg. durch E. Ivaničková, M. Řezník, V. Zimmermann, Marburg 2013, S. 169-188.
  • Elend und Glamour: Soziale Ungleichheit in Osteuropa seit 1989/90, in „Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History“, 10. Jg., 2/2013, S. 297-306.
  • Understanding the „footprint of State Socialism in East Central European post-Socialism, in “Human Affairs” 23 (2013, Juli), 416-428 (veröffentlicht als “online First” des Springer Verlags, DOI: 10.2478/s13374-013-0138-0).
  • The Crisis of Representative Democracy in the Post-Yugoslav Region. Discrepancies of Elite Policies and Citizens’ Expectations, co-author together with Vedran Dzihic and Angela Wieser, in “Southeastern Europe” 36 (2012), 87-110.
  • Lessons from “post-Yugoslav” Democratization: Functional Problems of Stateness and the Problems of Democracy, co-author with Vedran Dzihic, in “East European Politics and Societies” Vol. 26, Issue 2, May 2012 pp. 239 – 254.
  • Populismus in Ostmitteleuropa: Stimme der Transformationsverlierer oder Gefährdung der Demokratie? In: „Berliner Debatte Initial“, 22 (2011) 1, 53-65.
  • Welche Demokratie ist in Serbien gefragt? Zum Zusammenhang zwischen Demokratievorstellungen und wirtschaftlicher Lage, gemeinsam mit Vedran Dzihic, in: „Info Europa“ des IDM“ Ausgabe 1-2011, S. 3-4.
  • Der Staatssozialismus war mehr als nur ein politisches Herrschaftsverhältnis. Anmerkungen zu einem theoretischen Defizit des Totalitarismuskonzepts, in „Bohemia“ 49 2(2010), 412-420. (auf Tschechisch abgedruckt unter dem Titel „Státní socialismus nebyl jen politický mocenský vztah“ - in „Soudobé Dějniy“ 4/2009, 709-718.)

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