Forschungsprojekte

Laufende Forschungsprojekte am Institut.


Univ.-Ass. Dr. Brigitte Bargetz (Projektleitung)

Critical Science Literacy

Projektmitarbeiterinnen: Rosa Costa, Iris Mendel

Laufzeit: Oktober 2015 – Oktober 2017

gefördert durch: Österreichisches Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) im Rahmen des Programms "Sparkling Science"

weitere Informationen


Univ.-Prof. Dr. Ulrich Brand (Projektleitung)

Practicing Values

Projektmitarbeiterin: Barbara Stefan

Laufzeit: September 2014 – September 2017

gefördert durch: ÖAW – Österreichische Akademie der Wissenschaften


emer. o. Prof. Dr. Eva Kreisky (Projektleitung)

Antisemitism as a political strategy and the development of democracy: the case of the Austrian Parliament 1945-2008

Projektmitarbeiter*innen: Nicolas Bechter, Karin Bischof, Marion Löffler

Laufzeit: Februar 2014 – Juli 2017

gefördert durch: FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung

weitere Informationen


Senior Lecturer Dr. Karin Liebhart (Projektleitung)

The Austrian Presidential Elections 2016: A Case study in Visual Political Storytelling

Projektmitarbeiterin: Petra Bernhart

Laufzeit: Februar 2017 – Jänner 2019

gefördert durch: OeNB – Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Weitere Informationen: http://visualstorytelling.univie.ac.at/


Univ.-Ass. Dr. Gundula Ludwig (Projektleitung)

Der Körper des Demos

Laufzeit: Juli 2015 – Juni 2018

gefördert durch: ÖAW – Österreichische Akademie der Wissenschaften (APART – Austrian Programme for Advanced Research and Technology – Stipendium)


Univ.-Prof. Dr. Oliver Marchart (Projektleitung)

Making Democracy. Aushandlungen von Freiheit, Gleichheit und Solidarität unter Jugendlichen

Projektmitarbeiterinnen: Ines Garnitschnig, Elke Rajal

Laufzeit: September 2017 – September 2019

gefördert durch: Sparkling Science - ein Programm des Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), Abwicklung durch die Österreichische Austauschdienst GmbH - OeAD

Das Projekt untersucht alltägliche Aushandlungsformen demokratischer Grundwerte durch Jugendliche. Gemeinsam mit einem Team aus Wissenschafter_innen, Künstler_innen, Vermittler_innen und Lehrer_innen erforschen die Jugendlichen die Bedeutung von Freiheit, Gleichheit und Solidarität in ihren Lebenszusammenhängen. Das Forschungsziel besteht in einer Kartographie des alltagskulturellen Aushandlungsraums von Demokratie. Daneben verfolgt das Projekt das praktische Ziel, demokratische Einstellungen der beteiligten Jugendlichen sowie demokratische Prozesse an der Schule zu stärken. Methodologisch erweitert „Making Democracy“ Ansätze der partizipativen Forschung und der kritischen Kunstvermittlung.


Dr. Katharina T. Paul (Projektleitung)

KNOW-VACC: Knowledge production and governance in vaccination policy

Laufzeit: März 2017 – Februar 2021

gefördert durch: FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Elise-Richter-Stipendium)

Das Elise Richter Exzellenz Programm des FWF bietet eine vierjährige Senior Postdoc Stelle, die der Habilitation bzw. einer gleichwertigen Qualifizierung dient. In ihrem Projekt KNOW-VACC (Knowledge production and governance in vaccination policy) forscht Katharina T. Paul weiterhin vergleichend im Politikfeld Impfpolitik.


Dr. Isabella Radhuber (Projektleitung)

Interkulturelle Demokratien: Macht und Ressourcenflüsse

Laufzeit: September 2017 – September 2018

gefördert durch: FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Erwin-Schrödinger Rückkehr-Stipendium)

Das Forschungsprojekt fragt danach, welche Art von Machtbeziehungen mit der sich ausdehnenden Ressourcenextraktion in den interkulturellen Demokratien der Andenländer einhergeht. Diese mit Material- und Energieflüssen wechselwirkenden Machtbeziehungen werden anhand von zwei Bergbau-bezogenen Konflikten in Cuenca Poopó (Bolivien) und Intag (Ecuador) analysiert. Wie ermöglichen bzw. begrenzen ökologische und metabolische Antriebskräfte die demokratische Teilnahme unterschiedlicher Gruppen durch multiskalare Machtbeziehungen rund um die Ressourcenaneignung? Welche konkurrierenden sozio-politischen Kräfte und Ressourcenflüsse stehen in Wechselwirkung mit diesen multiskalaren Machtbeziehungen? Wie ermöglichen und begrenzen diese Machtbeziehungen die demokratische Teilnahme von indigenen Gruppen und somit interkulturelle Demokratien? Ein theoretischer Rahmen für postkoloniale Zusammenhänge rund um die Kategorien von Raum, Differenz und Machtbeziehungen soll dazu beitragen, die politische Dimension in politischer Ökologie zu spezifizieren. Die Kategorien der Differenz und des demokratischen Pluralismus sollen ein besseres Verständnis von Gesellschaften in postkolonialen Zusammenhängen und speziell von interkulturellen Demokratien ermöglichen.

Gastinstitutionen:
• Department für Geographie, Universität Cambridge (Prof. Sarah Radcliffe)
• Institute of Environmental Science and Technology, Universitat Autònoma de Barcelona (Prof. Giorgos Kallis und Prof. Joan Martinez Alier)
• Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien

Weitere Informationen zum Erwin-Schrödinger-Stipendium des österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung


Univ.-Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger (Projektleitung)

Politics of Belonging in Spaces of Conviviality. Qualitative Analysis of Biographic Narratives and Accounts of Local Space of Autochthon Muslims in Zurich and Vienna

Projektmitarbeiter: Christoph Novak

Weiterer Betreuer: Matteo Gianni (Département de science politique et relations internationales, Universität Genf)

Laufzeit: Mai 2016 – April 2019

gefördert durch: ÖAW – Österreichische Akademie der Wissenschaften (DOC-Stipendium)

Diese theoriegeleitete, qualitativ-empirische Forschung beschäftigt sich mit jungen Muslim_innen, die in durch Diversität geprägten Stadtgebieten von Zürich und Wien leben und in der Schweiz, respektive Österreich sozialisiert wurden. Aus einer rassismuskritischen, von postkolonialen Theorien ausgehenden Perspektive wird die Frage gestellt, wie diese jungen Erwachsene unterschiedliche Zugehörigkeiten zu sozialen (religiösen, nationalen, räumlichen, etc.) Kollektiven in persönlichen Narrativen konstruieren und zueinander in Beziehung setzen. Ein besonderes analytisches Augenmerkt liegt dabei auf der Rolle des unmittelbar lokalen Umfeldes in diesen Konstruktionen.

--------------------------------------------------------------------------

INSIDE the Deportation Gap - Social Membership for Non-Deported Persons

Projektmitarbeiter*innen: Ilker Ataç, Theresa Schütze

Laufzeit: Januar 2015 – Mai 2018

gefördert durch: FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung

weitere Informationen

--------------------------------------------------------------------------

Taking Sides: Protest Against the Deportation of Asylum Seekers

Projektmitarbeiter*innen: Leila Hadj-Abdou, Nina Merhaut, Sandra Müller & Verena Stern

Laufzeit: Oktober 2013 – Oktober 2017

gefördert durch: FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung

Kooperationspartner: Université de Neuchâtel, Universität Osnabrück

weitere Informationen


Univ.-Prof. Dr. Birgit Sauer (Projektleitung)

Affektive Arbeit in der Arbeitsvermittlung. Transformationen öffentlicher Dienstleistungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Projektmitarbeiter*innen (bis Mai 2016): Myriam Gaitsch, Franziska Meyer, Otto Penz

Laufzeit: April 2013 – September 2017

gefördert durch: FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung

Nationale Kooperationspartnerin: Ao. Univ.-Prof. Dr. Johanna Hofbauer (WU Wien)

weitere Informationen

--------------------------------------------------------------------------

Mobilising narratives in a transnational space. New media as a political site for negotiating Malian-diasporic identifications

Projektmitarbeiterin: Syntia Hasenöhrl

Laufzeit: Oktober 2016 – September 2019

gefördert durch: ÖAW – Österreichische Akademie der Wissenschaften (Docteam-Stipendium)

The PhD project explores the identifications and belongings mobile agents articulate on a Malian-diasporic news portal. It investigates which opportunities for political mobilisation and, thus, agency emerge from such mediated mobilities.

--------------------------------------------------------------------------

MEET (Media Education for Equity and Tolerance)

Projektmitarbeiterin: Fanny Müller-Uri

Laufzeit: Dezember 2016 – November 2018

gefördert durch: EU – Europäische Union (Erasmus+ Programm)

„MEET: Media Education for Equity and Tolerance“ (2016-1018) ist ein durch das ERASMUS+ Programm der Europäischen Kommission finanziertes Projekt, an dem neben Österreich Italien, Slowenien, Deutschland und Belgien teilnehmen. MEET zielt auf die Förderung eines kritischen interkulturellen Verständnisses sowie einer bewussten Nutzung von Medien durch sozial benachteiligte Jugendliche, durch MigrantInnen und Flüchtlinge. Das Projekt will Medienbildung als ein Mittel zur Förderung sozialer Inklusion ganz unterschiedlicher Bevölkerungsschichten etablieren. Jugendliche und Lehrkräfte werden in einen „action research“-Prozess, also einen anwendungsorientierten Forschungsprozess, einbezogen, um Methoden der interkulturellen Medienbildung zu entwickeln, die von Prinzipien der Gleichheit, Toleranz, Gerechtigkeit und Solidarität geleitet sind. Durch digitale Instrumente und wissenschaftliche Arbeiten zu Medien- und (Staats)BürgerInnenschaftsbildung, durch einen Bildungsdokumentarfilm und durch politische Empfehlungen werden die Ergebnisse einer größeren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen: http://meetolerance.eu/

Facebook: http://www.facebook.com/MEETolerance/

Twitter: http://twitter.com/MEETolerance_EU


Univ.-Prof. Dr. Saskia Stachowitsch (Projektleitung)

Feministische Internationale Beziehungen und Staatstheorien. Mögliche Verknüpfungen am Beispiel Geschlecht und militärische Privatisierung

Projektmitarbeiterin: Josefa Maria Stiegler

Laufzeit: Mai 2013 – Juni 2019

gefördert durch: FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Elise-Richter-Stipendium)

Weitere Informationen


Dr. Alice Vadrot (Projektleitung)

Improving Biodiversity Knowledge - Conflicts & Controverses

Laufzeit: Mai 2015 – Juni 2018

gefördert durch: FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Erwin-Schrödinger Rückkehr-Stipendium)

Ziel des Projektes ist die Erforschung der epistemischen und politischen Dimension im Entstehen inbegriffener institutioneller Arrangements an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Biodiversitätspolitik. Im Besonderen wird hierbei die politische und institutionelle Ausgestaltung und Umsetzung folgender wissenschaftlicher Entwicklungen in den Blick genommen: 1) die Integration von Feldforschung und Fernerkundung im Naturschutz, 2) die Entwicklung von Variablen zur quantitativen Analyse von Fortschritten im Biodiversitätsschutz, und 3) die Etablierung eines globalen Netzwerks zur verbesserten Integration und Interoperabilität von Daten(-infrastrukturen) im Bereich der Biodiversitätsbeobachtung. Das Projekt kombiniert teilnehmende Beobachtung mit semi-strukturierten Interviews und Dokumentenanalyse mit dem Ziel, jene Diskurse und Praktiken zu beschreiben, auf die zur Legitimierung und Autorisierung neuer (semi-)wissenschaftlicher Konzepte im Rahmen internationaler Verhandlungsräume zurückgegriffen wird, um nationalstaatliche Interessen in der Aushandlung von Regeln zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von Biodiversität mit wissenschaftlichen Argumenten zu untermauern und durchzusetzen. In diesem Sinne liefert die Forschung einen Beitrag zum besseren Verständnis der Rolle der Wissenschaft in der internationalen Umweltpolitik und erfasst auf Grundlage empirischer Forschung die gegenseitige Durchdringung politischer und wissenschaftlicher Deutungshoheit sowie die Performativität symbolischer Macht in zwischenstaatlichen Verhandlungsräumen.

Weitere Informationen