News & Aktuelles

The Center for Israel Studies is organising an online panel discussion with Yael Hashiloni-Dolev and Katharina T. Paul on the topic "Vaccination for Covid-19: Public views and experiences in Israel and Austria". The event will take place on March 10, 2021 at 6:00 p.m., and will be moderated by Barbara Prainsack

Abstract: When it comes to vaccination for Covid-19, it seems, Israel and Austria could not be more different: Vaccination programmes are progressing at very different paces, and vaccine skepticism is differently distributed as well. What are the reasons for this? And is everything really as different as it seems at first sight? Two experts in the sociology of health and vaccination policy respectively will answer these and any other questions that participants may have.

Further information and registration here (please click).


Barbara Prainsack and Hendrik Wagenaar were guests at the podcast Ars Boni where they discussed with Nikolaus Forgó their forthcoming book "The Pandemic Within. Policy Making for a Better World". The book offers a perspective on political goods such as (public) housing, redefining work and income or good government in the light of the pandemic. The book will be published in August 2021.

The Department of Innovation and Digitalisation in Law started the podcast "Ars Boni" at the beginning of the Corona crisis. The legal and other effects of the epidemic have been discussed with various national and international guests in more than 100 episodes. The episodes are broadcasted live on Youtube and in various podcast apps.

The episode with Barbara Prainsack and Hendrik Wagenaar can be viewed here (please click).


In ihrem Kommentar "Blue Chips and White Collars: Whose Data Science Is It?" (Harvard Data Science Review) beziehen sich Seliem El-Sayed und Barbara Prainsack auf den Artikel "Data Science in Times of Pan(dem)ic" von Sabina Leonelli und gehen der Frage nach wie Data Science für die nächste Phase der Bewältigung der Pandemie besser genutzt werden kann und welche Rolle Wissenschaftler*innen hierbei zukommt.


Lukas Schlögl was invited to comment on the proposal of a basic income in Namibia. The event was organised by SADOCC Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika on 21th January 2021.

The event is available online (please click), Lukas' commentary starts at 01h:07m.


Bereits im Dezember wurde im medizinischen Fachblatt "The Lancet" ein Manifest europäischer Forscher*innen veröffentlicht, in dem Sie eine paneuropäische Lösung der Pandemie fordern. 

Nun verfassten die Wissenschaftler*innen auch einen konkreten Aktionsplan, wie die europäischen Länder einheitlich gegen neue Varianten des SARS-CoV-2 vorgehen sollten. Mehr als 300 weitere Forscher*innen unterstützen diesen Appell an die Politik. 

Das gemeinsame Statement wurde erneut im Fachblatt "The Lancet" sowie auf der eigenen Homepage "Contain COVID-19" veröffentlicht. Barbara Prainsack ist eine der Mitautor*innen des auf die Initiative der Physikerin Viola Priesemann zurückgehenden Aktionsplans. 

Berichtet wurde darüber u. A. in den folgenden Medien:


On 28 January 2021, Barbara Prainsack held a workshop at the Davos Digital Forum: Health Edition on the topic of data ethics. 

In the digital era, data is often hailed as the new oil. This comparison, however, ignores that data – unlike oil – is not something that nature provides. Instead it is something that is curated by people, and often supported by infrastructures and technologies in and from the public domain.

No wonder, then, that the “data as oil” metaphor rubs some people the wrong way: it wrongly suggests that the companies use the data, and not the people from whom the data comes, have a moral – or even legal – right to own it.

Find more information here


Am 18.1.2021 war Barbara Prainsack zur Diskussion des Kepler Salon der Johannes Kepler Universität Linz eingeladen. Die von Christiane Haiden moderierte Diskussion trug den Titel "VOM WERT DES MENSCHEN. Warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen".

Der Kepler Salon versucht trotz der Zeitumstände seinen Denkraum offen zu halten. Informieren Sie sich auf diesen Seiten über das vielfältige Programm und die aktuellen Gegebenheiten. Die Salonveranstaltungen sind fast alle auch als Live-Stream zu verfolgen.

Die Folge mit Barbara Prainsack gibt es zum Nachsehen hier (bitte klicken).

 

Am 15.1.2021 unterhielt sich Katharina T. Paul mit Nikolaus Forgó im Rahmen des Podcasts "Ars Boni" über österreichische (Corona-)Impfstrategie und -politik. Katharina T. Paul wurde als Expertin in den Bereichen vergleichende Politikfeldanalyse, Interpretative Policy-Forschung, Gesundheitspolitik, Regulierung, Medizin & Biopolitik, Wissenschafts- und Technikforschung eingeladen.

Das Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht startete den Podcast "Ars Boni" zu Beginn der Corona-Krise. In bereits mehr als 100 Folgen wurden mit verschiedenen nationalen und internationalen Gästen die rechtlichen und anderweitigen Auswirkungen der Epidemie diskutiert. Die Folgen werden live auf Youtube und in verschiedenen Podcast-Apps übertragen.

Die Folge mit Katharina T. Paul gibt es zum Nachsehen hier (bitte klicken).


On 9 December 2020, 14.00 p.m.,  Barbara Prainsack, Matthias Kayser (University of Bergen) and Maria Walsh (Member of the European Parliament) will talk about „Values, EU values, and value diversity: how to deliberate about them?“.

The festival takes place online from 6-12 December 2020. The festival is open to anyone that is interested to attend it through the just launched EU Academy platform. Registration is required to attend the festival. The Event is organized by the European Commission.

Registration

Programme


Am 3. Dezember 2020, 17 Uhr, diskutiert Barbara Prainsack zusammen mit Markus Koza (Abgeordneter zum Nationalrat bei den Grünen) und Sabine Jungwirth (Bundessprecherin Grüne Wirtschaft) über das bedingungslose Grundeinkommen.

Eine Veranstaltung der Grünen Wirtschaft.

Weitere Informationen und Anmeldung


Die European Researchers’ Night findet dieses Jahr am Freitag, 27. November, von 15 - 24 Uhr statt.
Antonia Modelhart wird im „Vortragskanal 1“ um 21:20 über „Bakterienkulturen: Was ist Natur, was ist Kultur?“ sprechen.

Im Video wird das Zusammenspiel von Sozial- und Naturwissenschaften thematisiert, zunächst anhand verschiedenen Beispielen, so etwa Covid-19 oder Reproduktionstechnologien. Danach wird konkret erläutert wie sich diese Interaktion im Bioethik-Forschungsprojekt des LBI-RUD verhält (Zusammenhang von Ethik, Genetik und Gesellschaft).

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird die Veranstaltung exklusiv online abgehalten, der Eintritt ist frei.

Zum Programm


Corona-Krise – Herausforderungen für die Demokratie? Rückblick & Ausblick

v.l.n.r.: Martin Kowatsch, Barbara Blaha, Peter Kaiser, Markus Marterbauer, Tamara Isabel Prossegger, Barbara Prainsack, Heinz Pichler, Veronika Bohrn Mena, Martin Gressl, Martin Klemenjak, Isabella Penz // Fotohinweis: kK/AK_Arnold Pöschl

Dieses Jahr fanden am 22. Oktober 2020 die „Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung“ in der AK Kärnten statt. Die Kooperationsveranstaltung wurde von der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Kärnten mit dem Verband Österreichischer gewerkschaftlicher Bildung, dem Institut für die Geschichte der Kärntner Arbeiterbewegung, der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Bildungsdirektion Kärnten, den Kärntner Volkshochschulen, dem Universitäts.club|Wissenschaftsverein Kärnten und dem Studiengang Soziale Arbeit der Fachhochschule Kärnten organisiert.

Barbara Prainsack hielt im Rahmen der Veranstaltung eine Keynote zum Thema „Auswirkungen der Pandemie auf das soziale Gefüge und die Ungleichheitsentwicklung - Empfehlungen an die Politik“.

Weitere Informationen


ABCSG Podcast: Medizin im Kontext

Die erste Folge des ABCSG Podcasts "Medizin im Kontext" widmet sich dem Thema Solidarität im Gesundheitssystem.

Solidarität im Gesundheitssystem ist diesmal unser Thema: Wie solidarisch ist das österreichische Gesundheitssystem wirklich? Gibt es aktuelle oder zukünftige Herausforderungen? Wann agieren wir solidarisch und was bedeutet Solidarität in der Gesellschaft eigentlich wirklich? Darüber sprechen  Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Prainsack, Professorin für Politikwissenschaften an der Universität Wien und Prof. Michael Gnant, Brustkrebsspezialist und Präsident der ABCSG, der Austrian Breast and Colorectal Cancer Study Group.


Katharina Kieslich Mitglied der neuen HTAi - ISPOR Task Force

HTAi (Health Technology Assesment international) hat zusammen mit ISPOR (The leading professional society for Health Economics and Outcomes Research) eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu deliberativen Prozessen für HTA ins Leben gerufen.

Ziel der Task Force ist es, eine Konsensdefinition für einen deliberativen Prozess aus der HTA Perspektive und international anerkannten Good-Practice-Empfehlungen zur Nutzung deliberativer Prozesse bei HTA zu entwickeln.

Wir gratulieren Katharina Kieslich sehr herzlich zu ihrer Rolle in der neuen Task Force.

 

Weitere Informationen finden Sie hier


Online Veranstaltung mit Barbara Prainsack: Patientenakte, Datenspende und KI: Was schafft Vertrauen in den neuen Gesundheitsdatenraum?

Wann: Mittwoch, 30. September 2020, 15-16.30 Uhr
Wo: Livestream


In der digitalen Veranstaltung steht die Frage im Zentrum, welche technischen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen notwendig sind, um die Patientinnen und Patienten für die Gestaltung der Zukunft unseres Gesundheitswesens zu mobilisieren.

Programm

Grußwort

Stephan Albani, MdB (CDU/CSU-Bundestagsfraktion)

Impulse

Bart de Witte (Hippo Makes):
Künstliche Intelligenz und die anstehende Revolution im Gesundheitswesen: Wem gehören die Daten?

Sebastian C. Semler (wissenschaftlicher Geschäftsführer der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V.):
Aus der Krise lernen: die Digitalisierung der medizinischen Forschung nachhaltig gestalten

Dr. Ulrike Haus, Dr. Thorsten Rall (angefragt) (Novartis Oncology):
Akzeptanz und Vertrauen für die „Forschungsdatenspende“

Panel Talk

Gerlinde Bendzuck (Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. - angefragt):
Einwilligung in die Forschungsdatennutzung: Was erwarten die Patientinnen und Patienten?

Dr. Thilo Weichert (Netzwerk Datenschutzexpertise):
Ein nationaler Rechtsrahmen für die medizinische Forschung in Deutschland

Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Prainsack (vergleichende Politik-feldanalyse am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, Mitglied der European Group on Ethics and New Technologies):
Der europäische Gesundheitsdatenraum: ein einheitlicher Rechtsrahmen für die Gesundheitsforschung?


New briefing: COVID-19 antibody testing and ‘immunity certification’

The Nuffield Council on Bioethics has published a policy briefing highlighting an urgent need for consideration of the ethical questions raised by COVID-19 antibody testing and immunity certification.

Antibody testing is currently being rolled out for research purposes but may offer a way to assess the risk of individuals being infected and transmitting the virus to others. It could also be used as the basis of a system of “immunity certification” or more complex risk profiling.

However, the prospect of “immunity certification” raises many ethical questions around respect for individual rights and interests and public health responsibilities and has wider societal implications. The negative impacts of certification are likely to fall disproportionately on those who are already socially marginalised and disadvantaged.

We believe there is an urgent need for public engagement and consideration of these complex ethical issues before further development of technologies and services based on antibody testing.
This briefing note summarises the key points of discussions at a multi-disciplinary expert meeting convened by the Nuffield Council on Bioethics on 24 April 2020.


With thanks to the meeting participants:
Chair: Professor Bobbie Farsides (Brighton & Sussex Medical School)
Professor Dr Steffen Augsberg (University of Giessen)
Victoria Butler-Cole QC (39 Essex Chambers)
Professor John Coggon (University of Bristol)
Professor Cam Donaldson (Glasgow Caledonian University)
Dr Jennie Evans (British Society for Immunology)
Dr Agamoni Ganguli-Mitra (University of Edinburgh)
Dr Carolina Haefliger (AstraZeneca)
Professor Jonathan Heeney (University of Cambridge)
Dr Stephen John (University of Cambridge)
Professor Jeffrey Kahn (Johns Hopkins University)
Professor Anne Kerr (University of Glasgow)
Dr Pete Mills (Nuffield Council on Bioethics)
Dr Alison Powell (LSE and Ada Lovelace Institute)
Professor Barbara Prainsack (University of Vienna and KCL)
Dr Julian Sheather (BMA and Médecins Sans Frontières)
Professor Effy Vayena (University of Zurich)
Professor Jantina de Vries (University of Cape Town)
Hugh Whittall (Nuffield Council on Bioethics)
Professor Karen Yeung (University of Birmingham)

Download the rapid policy briefing


Stellungnahme der Bioethikkommission im Kontext der Covid-19 Pandemie

Die österreichische Bioethikkommission hat eine Stellungnahme „Zum Umgang mit knappen Ressourcen in der Gesundheitsversorgung im Kontext der Covid-19 Pandemie“ veröffentlicht.


Barbara Prainsack ist seit 2009 Mitglied der Kommission und eine der Verfasser*innen der Stellungnahme.


Die Stellungnahme finden Sie hier
Hier finden Sie einen Artikel zur Stellungnahme


EGE veröffentlicht Stellungnahme: "Europäische Solidarität und Schutz fundamentaler Rechte”

Die EGE (Europäische Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien) veröffentlichte eine Stellungnahme zu europäischer Solidarität und dem Schutz fundamentaler Rechte.

Barbara Prainsack ist Mitglied des ständigen Beratungsgremiums der Europäischen Kommission und ist eine der Verfasser*innen der Stellungnahme.

Hier finden Sie die Stellungnahme in englischer Sprache

Hier geht es zur OTS Aussendung zu der Stellungnahme


Barbara Prainsack am 23. April im neuen Format der „Wiener Vorlesungen“

Die Wiener Vorlesungen reagieren als Veranstaltungsformat der Stadt Wien auf die Corona-Krise mit einem neuen Online-Format. In den kommenden Wochen werden Expertinnen und Experten an ausgewählten Donnerstagen die aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus aus verschiedenen Blickwickeln betrachten.

Am 23. April sprach Barbara Prainsack zu „Gesellschaft im Umbruch: Was macht die Pandemie mit uns?“. Dabei präsentierte sie erste Ergebnisse aus den Sozialwissenschaften. 

 

Link zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/674128056685201/
Weitere Informationen finden Sie unter: www.wienervorlesungen.at

Hier könnn Sie das Video nachsehen:


Barbara Prainsack im Livestream des "Café Brandstätter"

Als Reaktion auf die derzeit anhaltende Cornoakrise lädt der Brandstätter Verlag zum virtuellen Kaffeehausgespräch ein. Letzten Sonntag (29.03.2020 - 14 Uhr) war Barbara Prainsack zusammen mit Doris Knecht, Haya Molcho, Markus Braun und Franz Welser-Möst im Livestream zu sehen. Moderiert wurde von Barbara Tóth. Im Gespräch ging es um ihre persönlichen Strategien in diesen Tagen, Momente der Solidarität und über die Frage, wie wir die Welt nach Corona zu einer besseren machen können.

Den Livestream fand am Sonntag ab 14 Uhr auf Facebook statt.
Hier können Sie das Video nachschauen.
Weitere Informationen


Barbara Prainsack in wissenschaftlichen Beirat des Bruno Kreisky Forums aufgenommen

Neben Barbara Prainsack wurden ebenfalls Ruth Wodak und Maria Mesner in den wissenschaftlichen Beirat aufgenommen. Das Bruno Kreisky Forum für Internationalen Dialog  ist eine unabhängige, öffentliche Ideenschmiede, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist und  kollektive Prozesse der Reflexion fördert. Das wesentlichste Merkmal der Tätigkeit des Bruno Kreisky Forums ist seine Fähigkeit, auf sensible menschliche und politische Probleme aufmerksam zu machen und einen Kommunikationsprozess zwischen gegnerischen Parteien in Gang zu setzen, und zwar innerhalb Europas, zwischen Europa und seinen benachbarten Regionen sowie zwischen Europa und dem Nahen Osten. Weitere Informationen


New open-access monograph by Lukas Schlögl: Disrupted Development and the Future of Inequality in the Age of Automation

This open access book examines the future of inequality, work and wages in the age of automation with a focus on developing countries. The authors argue that the rise of a global ‘robot reserve army’ has profound effects on labor markets and economic development, but, rather than causing mass unemployment, new technologies are more likely to lead to stagnant wages and premature deindustrialization. The book illuminates the debate on the impact of automation upon economic development, in particular issues of poverty, inequality and work. It highlights public policy responses and strategies–ranging from containment to coping mechanisms—to confront the effects of automation.

Find the Open Access Book here


New working paper by Lukas Schlögl: Leapfrogging into the unknown - The future of structural change in the developing world

 

This paper traces a set of major trends and future scenarios in global structural change. It argues that across multiple domains of change, developing economies are facing novel constellations of lateness and prematurity in technological and economic development.
The paper explores these novel constellations in employment and value added, global trade, and technological upgrading.


It argues that an expansion of service sector work in lockstep with rising economic development will likely continue to shape the medium-term future of structural transformation, albeit with trends of convergence and a hybridization of sectors.
New employment challenges may be emerging for participants in a global value chain due to the debated threat of ‘reshoring’ of offshored production.
The paper finally discusses automation in the non-tradable sector and the ramifications of technological leapfrogging or ‘technology creep’ for the future of structural change.

 

Find the Working Paper here


***ABGESAGT***: uniMind Lecture von Barbara Prainsack - "Digitale Gesundheit: Politische, soziale und ethische Aspekte personalisierter Medizin"

Am 24. März 2020, 15.30 - 17.00 Uhr hält Barbara Prainsack im Rahmen der uniMInd Lectures Reihe einen Vortag mite dem Titel "Digitale Gesundheit: Politische, soziale und ethische Aspekte personalisierter Medizin".
In der Lecture gibt Barbara Prainsack einen Ausblick, wie die digitale Medizin das Gesundheitswesen verändert. Sie fragt, was "personalisierte Medizin" denn nun genau ist und in welchem Zusammenhang sie zur digitalen Medizin steht und diskutiert, wie diese Entwicklungen unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit verändern.

Das Projekt "uniMind – University Extension" hat sich die Förderung des Austausches zwischen Wissenschaft und Praxis zum Ziel gesetzt und ist auf eine langfristige, nachhaltige Zusammenarbeit zwischen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen ausgerichtet. Mit dem Format der uniMind-Lectures unterstützt die Veranstaltungsreihe die gesellschaftliche Öffnung der Universität und ermöglicht Personen aus Unternehmen und Organisationen eine enge Anbindung an aktuelle Forschungsergebnisse.

Weitere Informationen

Der neue Standard Blog „Solidaritätsstudien“ stellt regelmäßig Arbeiten der Forschungsgruppe „Zeitgenössische Solidaritätsstudien“ vor. Dabei wird versucht mithilfe empirischer Analysen und theoretisch fundierter Arbeit zur Entwicklung von Politikinhalten und Institutionen beizutragen, welche soziale Gerechtigkeit im Blick haben.

Den ersten Beitrag "Wie unsichere Lebensumstände Asylwerbende krank machen" von Wanda Spahl können Sie hier nachlesen.

Zum Blog

Sonderheft von Barbara Prainsack in der Zeitschrift "Policy Studies"

Barbara Prainsack hat ein Sonderheft der Zeitschrift “Policy Studies” zur politischen Ökonomie der politischen Daten herausgegeben. Ihr eigener Beitrag beschäftigt sich mit der Verwendung von Gesundheitsdaten zum “Nudging”. Zum Beitrag von Barbara Prainsack
Die Einleitung des Sonderhefts mit einer Übersicht über alle Beiträge ist hier erhältlich.


Barbara Prainsack & Katharina Kieslich bei GÖG-Colloquium

Am 11. März 2020 findet das Colloquium "Solidarität im 21. Jahrhundert: Ein Lösungsansatz für Herausforderungen im Gesundheitswesen?" mit Barbara Prainsack und Katharina Kieslich statt. Organisiert wir die Veranstaltung von der Gesundheit Österreich GmbH.

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The AMR Social Science at the Marie Bashir Institute (MBI) will be launched on 2nd March 2020 with a workshop which will bring together leading experts in the humanities and social sciences to critically examine the precursors of, and potential solutions to, AMR across contexts and cultures. Barbara Prainsack will give a pelnary lecture on "Solidarity in human-(anti)microbial relations".

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Programme


Barbara Prainsack bei interdisziplinärer Tagung: Medical Humanities und Transkulturalität im österreichischen Gesundheitssystem

Am 19. März 2020 findet von 09:00 bis 17:00 Uhr die Tagung "Medical Humanities und Transkulturalität im österreichischen Gesundheitssystem" veranstaltet von der Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Arbeitsgruppe Geschichte der Medizin/Medical Humanisties.

In einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Perspektivenwechsel: Medizin in Österreich neu denken!" wird Barbara Prainsack zusammen mit Maria Frank-Schlossnagl (Österreichische Gesundheitskasse in NÖ), Margret Jäger (Sigmund Freud Privatuniversität, Fakultät für Psychologie Linz, Fakultät für Medizin Wien), Elena Jirovsky (Medizinische Universität Wien, Zentrum für Public Health, Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin) und Nora Rosenberg (Studentin an der Medizinischen Universität Wien) diskutieren.

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Katharina Kieslich hält Vortrag bei Pflegeethikkongress

Von 04. - 06. März 2020 findet der Pflegeethik-Kongress in Wien statt. Katharina Kieslich wird am 6. März einen Vortrag mit dem Titel "Für eine solidarische Gestaltung der Gesundheitssysteme" halten.

Die derzeit diskutierten und praktizierten Modelle und Ansätze der Ethik in der Pflege bzw. der Pflegeethik gehen vielfach über eine reine Berufs- und Bereichsethik hinaus. Im Bereich der sogenannten ‚inner morality' finden in der Pflegewissenschaft und in der pflegeberuflichen Praxis weitreichende ethische Reflexionen statt. Im Hinblick auf eine interprofessionelle Ethik aller Gesundheitsberufe ist ein vertiefender Dialog bedeutsam: Interdisziplinarität und Multiprofessionalität werden als Basis guter Gesundheitsversorgung gesehen und thematisiert, oft besteht in der Praxis jedoch ein Nebeneinander der Gesundheitsberufe und ihrer ethischen Reflexion. Gleichzeitig sehen wir die Notwendigkeit und das Entwicklungspotential einer gemeinsam gelebten und praktizierten Ethik.
Angesichts dessen fragen wir nach der Wirksamkeit und dem Gestaltungsrahmen einer (zukünftigen) Ethik für die Gesundheitsberufe und die Gesundheitssysteme im deutschsprachigen Raum und wollen Referenzpunkten, Potenziale und Handlungsbedarfe für die Weiterentwicklung benennen, auf dem Weg hin zu einer interprofessionellen Gesundheitsethik.
Die Tagung setzt sich zum Ziel, aktuelle Konzepte, Modelle und Anforderungen der Pflege- und Gesundheitsethik aufzugreifen und im Horizont standes- und gesundheitspolitischer so wie menschenrechtlicher Rahmungen weiterzudenken. Im Fokus stehen eine explizite Berufsethik der Pflege- und Gesundheitsberufe ebenso wie die angemessene Vermittlung ethischer Kompetenzen und deren praktische Umsetzung. Es geht um aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Pflegepraxis in den Gesundheitssystemen wie auch um forschungsethische Prinzipien.

ZUM FLYER


Nikolas Rose’s visit at CeSCoS

(f.l.t.r.: Katharina T. Paul, Wanda Spahl, Lukas Schlögl, Nikolas Rose, Barbara Prainsack, Mirjam Pot)

From 9-13 December 2020 we had the pleasure to host the renowned sociologist and social theorist Professor Nikolas Rose (King’s College London). We organised a number of events around his visit, engaging diverse academic publics in exchange and discussion on topics ranging from the future of psychiatrics biopolitics to urban justice in times of digitisation.

The series of events started off with an inspiring Masterclass in which PhD students from our research group as well as other departments within and beyond the University of Vienna presented and discussed their projects with Nikolas Rose. Professor Rose did not only comment on each individual project, but also provided valuable advice on how to transform empirically grounded work into conceptually rich results.

On 11 December we held a symposium with participants from a broad variety of disciplinary backgrounds to critically discuss what “smart cities” could and should mean in the 21st century. Our aim was to explore this question by going beyond the focus on digital technologies and datafication. Nikolas Rose opened the symposium with a talk on “Mental Health and Urban Justice in the Age of the Smart City”, which was followed by presentations by other participants and lively discussion of conceptualisations of “the smart city” as a socio-technological imaginary, the renegotiation of public space, and the need to foreground social and economic justice in discussing the present and future of cities. 

In the evening of the same day, Professor Rose gave a public lecture on “Our Psychiatric Future: Is Another Psychiatric Biopolitics Possible?”. He stressed the need to move away from the dominant but narrow neuroscientific approach to mental illness towards the incorporation of patients’ social life worlds into psychiatry, as well as a stronger focus on social determinants.

CeSCoS would like to thank Professor Nikolas Rose for visiting us and presenting his recent and ongoing work in such an intellectually stimulating ways. We also thank all participants for their engagement and the interesting discussions in all the events.

Listen here to the public lecture on “Our Psychiatric Future: Is Another Psychiatric Biopolitics Possible?":


Am 08.01.2020 um 21:00 Uhr wird im Rahmen des Salzburger Nachtstudios der City Science Talk - eine Dikussion mit Barbara Prainsack , Heinz Bude und Jakob Kapeller zum Thema "Solidarität: Wandel eines starken Begriffs" auf Ö1 ausgestrahlt.


Mehr Informationen zur Sendung


Barbara Prainsack at TRT Worlds "Roundtable" on "Precision Medicine: Healthcare revolution?"

Roundtable is a discussion programme with an edge. Broadcast out of London and presented by David Foster, it's about bringing people to the table, listening to every opinion, and analysing every point of view. From fierce debate to reflective thinking, Roundtable discussions offer a different perspective on the issues that matter to you.

On Wednesday 20th November 2019, the topic of the roundtable was "Precision Medicine: Healthcare revolution?". Besides Barbara Prainsack, Joyce Harper (University College London), Catherine Joynson (Nuffield Council on Bioethics) and Patrick Short (Sano Genetics) took part in the discussion.


New Paper by Mirjam Pot, Wanda Spahl & Barbara Prainsack

The new paper "The Gender of Biomedical Data: Challenges for Personalised and Precision Medicine" is published in Somatechnics. Somatechnics presents a thorougly multi-disciplinary scholarship on "the body". The overarching theme of volume 9 is "Data Matters: (Un)doing Data and Gender in the Life Sciences & Pharmacological and Carceral Bodies".

Full Text


The Workshop Public Involvement and Governance in Population-Level Biomedical Research takes place in Oxford on the 9th and 20th January 2020.
Biomedical research increasingly focuses on the collection, collation, and analysis of big data for population-level research. However, such research poses challenges to traditional systems of research governance, pushing against existing conceptions of research participants and informed consent, and in doing so, raising concerns related to privacy, data protection, and trust. In response, models of public involvement in governance are being proposed to fill gaps in oversight and restore public trust.

Keynote Speakers

Jonathan Montgomery, University College London
Barbara Koenig, University of California, San Fransisco

Confirmed Panellists

Michael Burgess, The University of British Columbia
Victoria Chico, University of Sheffield
Aaron Goldenberg, Case Western Reserve University
Michelle McGowan, Cincinnati Children’s Hospital
Barbara Prainsack, University of Vienna
Mahsa Shabani, University of Leuven

More information


New Journal Article by Wanda Spahl & August Österle


The new article "Stratified membership: health care access for urban refugees in Turkey", published in the Comparative Migration Studies Journal, examines developements in the light of stratified membership theories. More specifically, it asks how far the healthcare system in Turkey can be categorised as a system of stratified membership for different groups of urban refugees, focusing on refugees from Syria, Iraq and Afghanistan.

 

 

Abstract:

Turkey hosts more refugees than any other country in the world. Incoming numbers have increased steadily since the outbreak of the Syrian war in 2011. This raises enormous challenges for the host country, not least with regard to the provision of healthcare. This article examines the developments in the light of stratified membership theories. More specifically, it asks how far the healthcare system in Turkey can be categorised as a system of stratified membership for different groups of urban refugees, focusing on refugees from Syria, Iraq and Afghanistan. Following a theoretical debate about stratification in the provision of social rights, 16 semi-structured interviews with experts and active participants were carried out in Ankara to understand the situation of urban refugees in need of healthcare. The results confirm assumptions of stratified membership theories which understand citizenship in a broad sense as comprising the interconnected dynamics between social rights, legal status and identity requirements. Next to ethnic categories of origin defining the status in Turkey, factors such as language skills or the individual economic situation also play crucial roles for stratified membership both as an empirical fact and as a constructed practice.

Full Article


 The Value(s) of Precision Medicine: Societal, Political, and Ethical Aspects

Professor Barbara Prainsack was invited by the Precision Medicine: Ethics, Politics, and Culture Project to give a talk on “The Value(s) of Precision Medicine: Societal, Political, and Ethical Aspects”, on Wednesday, May 6th 2020, 5pm-7pm at the University of Columbia, USA.

Find further information here.


"The Conversation" featured a new article by Barbara Prainsack (amongst others)

The feature titled "How big data can affect your bank account - and life" is based on the article "Big Data Governance Needs More Collective Respnsibility: The Role of Harm Mitigation in the Governance of Data Use in Medicine and Beyond", written by Barbara Prainsack, Alena Buyx and Aisling McMahon.

The Conversation is a non-profit media outled that uses content courced from academics and researchers.


Barbara Prainsack ist neues Mitglied bei HeLEX an der Universität Oxford

Barbara Prainsack wurde zum ehrenamtlichen Mitglied des Centre for Health, Law and Emerging Technologies (HeLEX) an der Universität Oxford ernannt.


Barbara Prainsack zum Mitglied der Academia Europaea gewählt

Die Academia Europaea wurde 1988 in Cambridge gegründet; sie ist u.a. durch die jährlichen Vergabe der Erasmus-Medaille bekannt. Zudem organisiert die Academia Europaea Tagungen und Workshops und ist Herausgeberin der internationalen Zeitschrift “European Review”. Unter den Mitgliedern der Akademie befinden sich 75 Nobelpreisträger*innen. Wir gratulieren Barbara Prainsack zu dieser verantwortungsvollen Rolle sehr herzlich.


Audimax 22 Podcast: Neue Folge mit Barbara Prainsack

Audimax ist die Wissenschaftspodcast-Reihe im uni:view Magazin der Universität Wien. In einem Gespräch erzählt Barbara Prainsack von sich und ihrer Forschung.

Den Podcast finden Sie hier.


Barbara Prainsack has been interviewed by CNN

Barbara Prainsack has been interviewed by CNN on the ban of facial recognition in San Fransisco.

Watch the video here


A new podcast by the European Data Protection Supervisor (EDPS) featuring Ursula Huws (University of Hertfordshire), Aiha Nguyen (Data & Society), and our very own Barbara Prainsack, discusses digitisation and the future of work.
Listen here


Gemeinsam mit einer Gruppe internationaler Wissenschafter*innen hat Barbara Prainsack am 3. Mai einen Letter in der hochrangigen Fachzeitschrift Magazin “Science” publiziert. Die Autor*innen zeigen darin, inwiefern die Veröffentlichung von Forschungs-Datensätzen, die zur Nutzung durch Dritte freigegeben wurden, politisch und ethisch problematisch sein kann. “Eine unkritische Verwendung des Begriffes der ‘Offenheit' von Daten suggeriert fälschlicherweise, dass ihre Nutzung frei von strukturellen Problemen wie der ungleichen Verteilung von Macht und Einfluss sei”, argumentieren die Autor*innen.

Weitere Informationen


Hier können Sie die Aufzeichnung der Diskussion von Katharina T. Paul zusammen mit anderen ExpertInnen zu dem Thema "Die Pflicht zum Stich - Wie sinnvoll ist die Zwang-Impfung?" nachhören.


Lukas Schlögl in Podcast on the Future(s) of Work

In this podcast @jimmygreer talks to entrepreneurs, policy makers and academics about what has become known as the future of work. We discuss the challenges and opportunities of online platform working; why it is so important and to make this new way of working fair; how some freelancers are making the most of digital; the impact of automation (or should that be ‘automatability’?) on emerging and developing country jobs; and what to do about the so-called ‘rise of the robots’. This podcast is the first in a series exploring the themes from our research into business models of the future. Click here to read a short summary of our latest report on Business Models of the Future https://tinyurl.com/y3an5trg

Guests: Willem Pieter de Groen (Centre for European Policy Studies), Romain Trébuil (Yoss), Ellen Thijs (B-Hive), Natalya Sverensky (NOBL), Brando Benifei (MEP), Luke Schlögl (University of Vienna)

 


Among others (see below) Katharina Kieslich published a new article in the Journal of the Royal Society of Medicine on "National Institute for Health and Care Excellence, social values and healthcare priority setting".

Littlejohns, P., Chalkidou, K., Culyer, AJ., Weale, A., Rid, A., Kieslich, K., Coultas, C., Max, C., Manthorpe, J., Rumbold, B., Charlton, V., Roberts, H., Faden, R., Wilson, J., Krubiner, C., Mitchell, P., Wester, G., Whitty, JA. and Knight, S. (2019) 'National Institute for Health and Care Excellence, social values and healthcare priority setting', Journal of the Royal Society of Medicine. doi: 10.1177/0141076819842846.


New Publication by Katharina Kieslich

Katharina Kieslich pusblied a new article with the title 'Paradigms in operation: explaining pharmaceutical benefit assessment outcomes in England and Germany' in the Journal of Health Economics

Abstract:

Health technology assessments (HTAs) are used as a policy tool to appraise the clinical value, or cost effectiveness, of new medicines to inform reimbursement decisions in health care. As HTA organisations have been established in different countries, it has become clear that the outcomes of medicine appraisals can vary from country to country, even though the same scientific evidence in the form of randomised controlled trials is available. The extant literature explains such variations with reference to institutional variables and administrative rules. However, little research has been conducted to advance the theoretical understanding of how variations in HTA outcomes might be explained. This paper compares cases of HTA in England and Germany using insights from Kuhn (1962, The Structure of Scientific Revolutions, 2nd edn. Chicago: The University of Chicago Press) and Hall (1993, Policy paradigms, social learning, and the state: the case of economic policymaking in Britain. Comparative Politics 25, 275–296) to demonstrate how policy paradigms can explain the outcomes of HTA processes. The paper finds that HTA outcomes are influenced by a combination of logical issues that require reasoning within a paradigm, and institutional and political issues that speak to the interaction between ideational and interest-based variables. It sets out an approach that advances the theoretical explanation of divergent HTA outcomes, and offers an analytical basis on which to assess current and future policy changes in HTA.

Kieslich, K. (2019) 'Paradigms in operation: explaining pharmaceutical benefit assessment outcomes in England and Germany'. Journal of Health Economics, Policy and Law. https://doi.org/10.1017/S1744133119000203


Barbara Prainsack in Gentechnikkommission berufen

Für eine Dauer von fünf Jahren wurde Barbara Prainsack als Ersatzmitglied des wissenschaftlichen Ausschusses der Gentechnikkommission für Genanalyse und Gentherapie am Menschen (Expertin aus dem Bereich Medizinethik) bestellt. Wir wünschen Ihr viel Erfolg in dieser verantwortungsvollen Funktion.